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Bildungsreise nach Aufkirchen 04./05.03.2006
Das
Indoor-Tauchsportzentrum in Aufkirchen besteht aus Hotel, Restaurant
und Tauchhalle. Das Besondere daran ist, alle Gebäude sind im Kellerbereich
durch einen langen Flur miteinander verbunden. Das heißt: Es kann
draußen noch so kalt sein und schneien wie verrückt, du kannst im
Bademantel vom Zimmer bis zum Beckenrand spazieren.
Die Anlage kann sechs unterschiedlich große, viereckige Becken vorweisen,
die durch fensterartige Öffnungen in verschiedenen Höhen miteinander
verbunden sind. Das größte Becken ist zum "Spielplatz" hergerichtet,
ein Zweites zum "Volleyballfeld" umfunktioniert und ein Drittes
wird von einem Schlauchboot beherrscht, welches zum Üben des Abtauchens
genutzt werden kann. Die anderen drei Becken stehen für eigene Ideen
zur Verfügung.
Um
"Oberflächenpausen" einzulegen, kann die Bar besucht werden. Dort
herrscht eine entspannte Atmosphäre und ist mit Großbildschirm und
Polsterecke ausgestattet. Durch Fenster, die in die Wände eingelassen
sind, kann man den Tauchern unter Wasser zusehen. Direkt im Anschluss
ist der Nassbereich für die Ausrüstung und die Servicestelle, bei
der Ausrüstungsteile geliehen und die Flaschen aufgefüllt werden
können. Dahinter sind Aufenthalts- und Seminarräume. Ebenso Toilette,
Umkleide und Sauna. Alle Bereiche, auch das eigentliche Hotel, sind
mit sehr viel Liebe zum Detail ausgebaut und dekoriert. Wohlfühlen
pur! Auch das Personal ist sehr nett, freundlich und hilfsbereit.
Sie kam zustande, die Fahrt nach Aufkirchen ins Indoor-Tauchsportzentrum
am 4./5. März 2006.
Nach einem freudigen "Hallo", weil man sich dort wieder
gefunden hatte (jede teilnehmende Partei hatte ihre eigene Vorstellung
vom kürzesten, einfachsten oder interessantesten Weg), wurden sämtliche
Tauchutensilien im zugewiesenen Aufenthaltsraum verstaut, die persönlichen
Dinge kamen auf die Zimmer.
Nach
einem kurzen Rundblick über die Räumlichkeiten haben sich alle unsere
Taucher irgendwann zu ihrem ersten von zwei Tauchgängen in den Becken
eingefunden. Manche hatten das erste Mal Kontakt mit Automat und
Flossen, andere waren fasziniert vom Scooterfahren und der Rest
(so auch ich) war der Meinung: Erst mal die Lage peilen.
Unsere beiden kleinen Mädels hatten sichtlich Spaß im warmen Wasser,
egal ob sie planschten, tauchten oder sich einen der Scooter aneigneten.
Wer auf dem Beckenrand stand, musste seine Augen überall haben,
sonst konnte es passieren, dass er von unserem Räumkommando ins
Wasser befördert wurde. Es wurde nach Haarspangen gesucht, die dort
gar nicht verloren gingen und nach Schnorcheln die beim Spielen
oder durchtauchen der Fenster ihren Besitzer wechselten. Es herrschte
reges Treiben, denn es waren auch noch andere Gruppen dort. Ein
kurzer Saunabesuch ließ manche von uns wieder tief durchatmen.
Abendessen
gab es in Form eines Büffets, welches (zumindest für mich) keine
Wünsche offen lies. Ich befand mich in äußerst sympathischer Gesellschaft
und hätte diese gerne noch länger in Anspruch genommen, allerdings
überkam mich irgendwann das Gefühl, ich wäre klinisch tot. Ich kann
mich nicht erinnern, in einem Hotelbett jemals so gut geschlafen
zu haben.
Nach einer kurzen oder langen Nacht (ganz individuell zu sehen)
und einem reichlichen Frühstücksbüffet, wollten wir es alle noch
mal wissen und nutzten sämtliche taucherischen Möglichkeiten die
sich uns boten. Wiederum in zwei Etappen. Am Nachmittag zog sich
die Gruppe zurück und machte sich bei strahlendem Sonnenschein auf
den Heimweg.
Fazit:
Schnuppertauchen wird zum Abenteuer, Anfänger können ihre Grundkenntnisse
üben und selbst Fortgeschrittene können ihre Fähigkeiten erweitern,
verbessern und trainieren. Bei einer Tiefe von nicht mehr als 4m
und klaren, sauberen Wassers besteht keine Gefahr den Boden unter
den Füßen zu verlieren. Wem das Schwimmbad zu klein und das Meer
noch zu groß ist, sollte so ein Wochenende als überleitende Aktion
mitmachen. Es lohnt sich auf jeden Fall.
Für mich persönlich, als ambitionierte Schnell- und Tieftauchenwollende,
kam ich sehr schnell an räumliche Grenzen. Bin damit gezwungen worden
wie ein Taucher zu tauchen. Alles gaaaanz langsam!
Ich denke, uns allen hat es in irgendeiner Form Spaß gemacht.
Bis zum nächsten Mal, Klaudia

Noch ein paar Bilder von unserem Kurzurlaub:
     

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