DIVE CONNECTION

Moosbrunnenweg 3
67435 Neustadt

Tel.(06321)386910
Fax (06321)386911
e-mail: info@dive-connection.com

 

Öffnungszeiten:
Montag: Schwimmtraining
Dienstag: 17:30 bis 20:00 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 17:30 bis 20:00
Freitag: 17:30 bis 20:00 Uhr
Samstag: 10:00 bis 13:00 Uhr

 

 


 

Bildungsreise nach Aufkirchen 04./05.03.2006

Das Indoor-Tauchsportzentrum in Aufkirchen besteht aus Hotel, Restaurant und Tauchhalle. Das Besondere daran ist, alle Gebäude sind im Kellerbereich durch einen langen Flur miteinander verbunden. Das heißt: Es kann draußen noch so kalt sein und schneien wie verrückt, du kannst im Bademantel vom Zimmer bis zum Beckenrand spazieren.
Die Anlage kann sechs unterschiedlich große, viereckige Becken vorweisen, die durch fensterartige Öffnungen in verschiedenen Höhen miteinander verbunden sind. Das größte Becken ist zum "Spielplatz" hergerichtet, ein Zweites zum "Volleyballfeld" umfunktioniert und ein Drittes wird von einem Schlauchboot beherrscht, welches zum Üben des Abtauchens genutzt werden kann. Die anderen drei Becken stehen für eigene Ideen zur Verfügung.
Um "Oberflächenpausen" einzulegen, kann die Bar besucht werden. Dort herrscht eine entspannte Atmosphäre und ist mit Großbildschirm und Polsterecke ausgestattet. Durch Fenster, die in die Wände eingelassen sind, kann man den Tauchern unter Wasser zusehen. Direkt im Anschluss ist der Nassbereich für die Ausrüstung und die Servicestelle, bei der Ausrüstungsteile geliehen und die Flaschen aufgefüllt werden können. Dahinter sind Aufenthalts- und Seminarräume. Ebenso Toilette, Umkleide und Sauna. Alle Bereiche, auch das eigentliche Hotel, sind mit sehr viel Liebe zum Detail ausgebaut und dekoriert. Wohlfühlen pur! Auch das Personal ist sehr nett, freundlich und hilfsbereit.

Sie kam zustande, die Fahrt nach Aufkirchen ins Indoor-Tauchsportzentrum am 4./5. März 2006.
Nach einem freudigen "Hallo", weil man sich dort wieder gefunden hatte (jede teilnehmende Partei hatte ihre eigene Vorstellung vom kürzesten, einfachsten oder interessantesten Weg), wurden sämtliche Tauchutensilien im zugewiesenen Aufenthaltsraum verstaut, die persönlichen Dinge kamen auf die Zimmer.
Nach einem kurzen Rundblick über die Räumlichkeiten haben sich alle unsere Taucher irgendwann zu ihrem ersten von zwei Tauchgängen in den Becken eingefunden. Manche hatten das erste Mal Kontakt mit Automat und Flossen, andere waren fasziniert vom Scooterfahren und der Rest (so auch ich) war der Meinung: Erst mal die Lage peilen.
Unsere beiden kleinen Mädels hatten sichtlich Spaß im warmen Wasser, egal ob sie planschten, tauchten oder sich einen der Scooter aneigneten.
Wer auf dem Beckenrand stand, musste seine Augen überall haben, sonst konnte es passieren, dass er von unserem Räumkommando ins Wasser befördert wurde. Es wurde nach Haarspangen gesucht, die dort gar nicht verloren gingen und nach Schnorcheln die beim Spielen oder durchtauchen der Fenster ihren Besitzer wechselten. Es herrschte reges Treiben, denn es waren auch noch andere Gruppen dort. Ein kurzer Saunabesuch ließ manche von uns wieder tief durchatmen.
Abendessen gab es in Form eines Büffets, welches (zumindest für mich) keine Wünsche offen lies. Ich befand mich in äußerst sympathischer Gesellschaft und hätte diese gerne noch länger in Anspruch genommen, allerdings überkam mich irgendwann das Gefühl, ich wäre klinisch tot. Ich kann mich nicht erinnern, in einem Hotelbett jemals so gut geschlafen zu haben.
Nach einer kurzen oder langen Nacht (ganz individuell zu sehen) und einem reichlichen Frühstücksbüffet, wollten wir es alle noch mal wissen und nutzten sämtliche taucherischen Möglichkeiten die sich uns boten. Wiederum in zwei Etappen. Am Nachmittag zog sich die Gruppe zurück und machte sich bei strahlendem Sonnenschein auf den Heimweg.

Fazit:
Schnuppertauchen wird zum Abenteuer, Anfänger können ihre Grundkenntnisse üben und selbst Fortgeschrittene können ihre Fähigkeiten erweitern, verbessern und trainieren. Bei einer Tiefe von nicht mehr als 4m und klaren, sauberen Wassers besteht keine Gefahr den Boden unter den Füßen zu verlieren. Wem das Schwimmbad zu klein und das Meer noch zu groß ist, sollte so ein Wochenende als überleitende Aktion mitmachen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Für mich persönlich, als ambitionierte Schnell- und Tieftauchenwollende, kam ich sehr schnell an räumliche Grenzen. Bin damit gezwungen worden wie ein Taucher zu tauchen. Alles gaaaanz langsam!

Ich denke, uns allen hat es in irgendeiner Form Spaß gemacht.

Bis zum nächsten Mal, Klaudia

TOP

Noch ein paar Bilder von unserem Kurzurlaub:

TOP

Last modified: 30.04.2006
© DIVE CONNECTION
powered by SiteLayout